Kettenpflege ABC
Kettenpflege-Tipps für den engagierten Motorradfahrer
Nur die Motorradkette überträgt die gesamte Motorkraft auf das Hinterrad. Mit den immer stärker werdenden Motorleistungen werden auch immer höhere Anforderungen an die Motorradkette gestellt. Eine regelmäßige Kontrolle des Kettenstrangs gehört somit zu den wichtigsten Plege und Wartungsarbeiten am Motorrad.(Ein Kettenriss kann die schlimmsten Folgen haben.)
Folgende Pflegetipps können Sie selbst durchführen, was Ihre Sicherheit sowie die Lebensdauer Ihrer Motorradkette erhöht und Sie sparen hohe Kosten für Reparaturen.
- durch Sichtkontrolle die Kette auf Beschädigungen prüfen z.B. ausgebrochene Rollen; eingerissene Kettenlaschen.
- Kettendurchhängung prüfen. Im Laufe des Motorradbetriebs ändert sich der Kettendurchhang durch Verschleiß. Geprüft wird stets an der strammsten Stelle. Die Kette durchdrehen und feststellen ob sie sich ungleichmäßig hängen läßt. Falls nötig wird die Kette (meist im unbelasteten Zustand) gespannt. Die Motorradhersteller geben für Ihre Modelle einen festgelegten Kettendurchhangswert vor, der im Handbuch oder an dem Aufkleber der Hinterradschwinge nachzusehen ist. Ist die Kette stark ungleichmäßig gelängt sollte der gesamte Kettensatz sofort erneuert werden.(Kette, Ritzel; Kettenrad)
- Ist der Kettenschmierfilm deutlich sichtbar einseitig abgefahren, stimmt die Flucht vom Ritzel zum Kettenrad nicht. Es ist sofort nachzustellen (nachzujustieren)
- Prüfen ob die Einzahnung stimmt. Die Zähne am Kettenritzel müsse mit der Motorradkette harmonisch ineinandergreifen. Bei haifischförmigen Zähnen am Kettenritzel oder Kettenrad sollte ebenfalls der gesamte Kettensatz sofort erneuert werden.
Kettensatz immer nur komplett wechseln.
nächste Seite Kettenpflege ABC ........................................>